Von einer Phobie spricht man bei einer übersteigerten Angst vor bestimmten Objekten, Situationen oder Tieren (z.B. Spinnen, Höhe, Fliegen), die unverhältnismäßig zur tatsächlichen Gefahr ist und das tägliche Leben einschränkt. Durch autonome, unwillkürliche Reaktion des Organismus werden körperliche und psychische Reaktionen wie z.B. Herzrasen, Schwitzen, Schwindel, Unruhe oder sogar Panikattacken ausgelöst. In der Folge wird verständlicherweise ein Vermeidungsverhalten der Auslösesituationen bei den Betroffenen beobachtet. Nicht selten führt dies in der Konsequenz auch zur sozialen Isolation.
Auch im medizinischen Umfeld finden sich häufig Ängste und Phobien im Zusammenhang mit Untersuchungen und therapeutischen Eingriffen. Nicht immer werden diese von den Betroffenen aktiv geäußert.
Mit hypnotherapeutischen Techniken gelingt es häufig und auch in erstaunlich kurzer Zeit, Ängste vor Untersuchungen (Kernspintomographie (MRT), Blutentnahmen oder therapeutischen Eingriffen (Operationen, Zahnbehandlungen) deutlich zu reduzieren bzw. den Umgang damit erheblich zu erleichtern. Im Einzelfall kann dazu auch eine Begleitung des Therapeuten bei der Untersuchung oder dem Eingriff erfolgen. Hierzu sollte vorher das Einverständnis aller Beteiligten eingeholt werden.